ACAI OATMEAL

ACAI OATMEAL

ZUTATEN:

 

  • 80 - 100 g g Haferflocken (zart) oder Haferflocken-Instantbrei
  • 1 EL gemahlene Mandeln
  • 80 ml Milch oder Mandelmilch
  • 1 - 2 EL Acai Pulver von mysuperfood.de
  • ½ Banane
  • 1 EL Inca Berries / Physalis von mysuperfood.de
  • 1 EL Canihua Samen von mysuperfood.de
  • 2 EL Walnüsse

 

Zeitaufwand:

15 min

 

Portionen:

1 Portion

 

ZUBEREITUNG: 

Die Haferflocken zusammen mit gemahlenen Mandeln in eine Schüssel geben, Milch oder Mandelmilch einrühren und für mindestens 10 min aufquellen lassen. 

Acai Pulver einrühren.

Banane schälen, in Scheiben schneiden und das Oatmeal zusammen mit den Inca Berries, Canihua Samen und Baumnüssen dekorativ belegen.

Wer es ein wenig süsser mag, kann zuvor noch die kalorienarme Zuckeralternative Lucuma Pulver einrühren.

 

Nährstoffe:




ACAI Beeren sind wahre Superfrüchte. Reich an Antioxidantien, den Vitaminen B1, B2 und B3 sowie essenziellen Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren, schenken sie Energie, Ausdauer und körperliche Widerstandsfähigkeit.

Die Phenole und farbgebenden Anthocyane des Acai Beeren Pulvers greifen positiv in den Oxidations-Prozess ein und bekämpfen Freie Radikale, die wesentlich sind für die Alterung des Körpers.
Eine Studie der Emory University School of Medicine entdeckte, dass mit Acai Beeren gefütterte Fruchtfliegen 3-mal länger lebten. Die Wissenschaftler vermuteten, dass dies an den zellschützenden Antioxidantien liegt.

Die ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega-3, Omega-6 und Omega-9) sind in ihrer Struktur der des Olivenöls ähnlich und sollen einen guten Schutz für das Herz-Kreislauf-System bieten und den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen.

Als ‚Brainfood’ ist das Acai Pulver gut geeignet, denn die essenziellen Fettsäuren unterstützen in Kombination mit B-Vitaminen und Antioxidantien die Gehirnfunktion.

Auch gibt es Hinweise darauf, dass Acai Beeren unterstützend wirken bei der Produktion und Regeneration von Stammzellen.

Laut einer Studie aus den USA sollen Acai Beeren sogar eine antikarzinogene Wirkung haben, d.h. sie wirken krebshemmend. 

Zudem enthalten die Acai Beeren eine grosse Menge an Phytosterinen, z.B. Beta-Sitosterol. Dieses ist in der Lage, die Aufnahme von Cholesterin nach dem Fleischverzehr bei der Verdauung zu hemmen. Phytosterine beeinflussen somit positiv den Fettstoffwechsel, indem sie als Gegenspieler zum Cholesterin wirken.

Und gut für Diabetiker: Wegen des geringen Zuckergehaltes steigt der Blutzuckerspiegel nicht besonders an. 

Fazit: Acai Beeren helfen dem Immunsystem, bringen den Stoffwechsel auf Trab und nützen bei der Regeneration und der Verjüngung des Körpers.




BANANEN sind mit ihrem Neurotransmitter Serotonin ein Glücksbringer. Sie sind zudem sehr nahrhaft und punkten mit ihren Mineralstoffen Kalium und Magnesium, gut für Sportler.

Bananen sind geradezu ein natürliches Doping-Mittel und sogar wirksamer als Isodrinks, denn Sie verbessern die sportliche Leistung und die körperliche Erholung danach effizienter als die künstlichen Drinks.  Dies bewies kürzlich eine amerikanische Studie der Appalachian State University in North Carolina www.news.appstate.edu

Phosphor, Vitamin C und Vitamine der B- Gruppe vervollständigen ihr Nährwertpotenzial. Übrigens, je reifer sie sind, desto schneller sind die Kohlenhydrate für den Körper verfügbar.

Für die Verdauung ist die gelbe Frucht auch gut, denn ebenso wie Äpfel enthalten sie Pektin, das bei Durchfall zu viel Wasser aufsaugen und bei Verstopfung durch eine aufquellende Wirkung die Darmaktivität anregen kann.



CANIHUA Samen sind die eher unbekannte Schwestern von Quinoa, jedoch: Sie sind kleiner und zeichnen sich durch einen deutlich höheren Protein-Gehalt aus.

Canihua liefert die für Schwangerschaften so wichtige Folsäure. Diese braucht der Körper für die Zellteilung, für die Blutbildung und ist dazu wichtig für den Eiweiss-Stoffwechsel (100 g entsprechen 123% der empfohlenen Tagesdosis).

Ebenfalls hat Canihua wertvolle Ballaststoffe - und ist glutenfrei.

Zudem besitzt Canihua einen hohen Mineralstoffgehalt wie Magnesium und insbesondere Eisen für die Blutbildung (14 mg pro 100 g, entspricht ca. 80% der empfohlenen Tagesdosis für Frauen, 120 % für Männer) sowie Zink für die Unterstützung des Immunsystems. Dies braucht der Körper für die Zellteilung, für die Blutbildung und ist dazu wichtig für den Eiweiss-Stoffwechsel (100 g entsprechen 123% der empfohlenen Tagesdosis).

Canihua hat eine signifikante Anzahl an essenziellen Aminosäuren, die der Körper nicht produzieren kann und über die Nahrung aufnehmen muss: Lysine, Isoleucine, Phenylalanine und Tryptophan.

Interessant ist, dass die Canihua Körner zwar nach Schokolade schmecken, aber 2/3 weniger Fett enthalten. Und ein weiter Pluspunkt: Sie bestehen zu 40% aus der für den Körper günstigen Linolsäure.

Canihua wird in Peru und Bolivien seit Jahrhunderten als naturheilkundliches Mittel bei bakteriellen Darm-Infektionen eingesetzt. Auch gegen Höhenkrankheit soll diese Pflanze helfen.

Anders als Quinoa enthält Canihua keine Bitterstoffe, die entfernt werden müssten.



 

HAFERVOLLKORNFLOCKEN sind glutenarm und punkten mit ihrem hohen Gehalt an Eiweiss, Mineralstoffen wie Magnesium und Phosphor, Spurenelementen wie Eisen und Zink und mit den Vitaminen B1, B2, B3 und B5, B6, B7, B9, E und K. Ebenso sind sie reich an ungesättigten Fettsäuren.

Zudem stecken sie voller Ballaststoffe, wie z.B. Pektin und Zellulose. Vor allem das Beta-Glucan ist interessant, soll doch dieser lösliche Ballaststoff dafür sorgen, den Cholesterinspiegel zu senken und entzündungshemmend zu wirken. Mit Flüssigkeit vermischt, bildet das Beta-Glucan eine zähflüssige Lösung, die die Darmschleimhaut schützt und den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lässt.

Zudem werden überflüssige Stoffe gebunden und so besser entfernt.

Am stärksten ist das Beta-Glucan in Haferkleie enthalten.

Hafervollkornflocken erhält man entweder zart oder kernig, die Inhaltsstoffe sind gleich, enthalten sind auf jeden Fall die Randschichten und der Keimling des Haferkorns.

Hier findest Du genauere Nährwertangaben von Hafervollkornflocken je 100 g.

 


 

INCA BERRIES  - auch Physalis genannt - enthalten die wertvollen Vitamine A und C und sind reich an Phosphor und Eisen. Unsere Inca Berries sind handverlesen, haben einen herrlich süss-säuerlichen Geschmack und sind angenehm weich im Biss. 
Physalis ist reich an Antioxidantien, hat viele Mineralstoffe wie Phosphor, Eisen und dazu weitere wertvolle Vitamine wie Vitamin B1, B6, und Vitamin E sowie die ungesättigten  Fettsäuren Linolsäure und Ölsäure.

Die orangefarbenen Beeren der Physalis helfen gut gegen Durchfall. Auch ihre Blätter sind nützlich, denn sie können bei Wunden wie ein Pflaster eingesetzt werden. Wegen des hohen Eisen- und Phosphorwertes hilft die Physalis Frucht bei der Blutbildung und wirkt als Energieträger. 

Der hohe Provitamin-A-Gehalt der Physalis sorgt für ein funktionierendes Nervensystem, dient dem Aufbau der Haut und unterstützt den Stoffwechsel. Zudem ist diese Vorstufe zum Vitamin A wichtig für die Sehstärke.

Physalis soll harntreibend wirken und bei rheumatischen Erkrankungen sowie Gicht helfen können.

Gut für den Muskelaufbau und das Zellwachstum ist der Protein-Gehalt von 16 %. Und der hohe Anteil an Phosphor sorgt für starke Knochen und Zähne und hilft, Nährstoffe bei der Verdauung besser freizusetzen.

Physalis hat zudem einen hohen Pektin-Gehalt, was bei der Senkung des Cholesterin- und Blutzuckerspiegels hilft.

Als Antioxidantien wirken neben Vitamin C und E auch Bioflavonoide, die bei der Entgiftung des Körpers und während der Nahrungsaufnahme wichtig sind und dazu antiviral und entzündungshemmend wirken. Für Allergiker interessant: Sie sind auch ein natürliches Antihistaminikum.

Enthalten ist ebenfalls Melatonin, das den Biorhythmus reguliert und einen erholsamen Schlaf fördert.





LUCUMA ist eine leckere und zugleich gesunde Zuckeralternative - und das auch noch kalorienarm, mit niedrigem glykämischen Index. Gut für Diabetiker, da der Blutzuckerspiegel nach dem Genuss von Lucuma nur langsam ansteigt.

Die Frucht ist reich an Proteinen, Ballaststoffen, Calcium und Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor und Zink, Beta-Carotin, Vitamin B1, B2, B3 und Vitamin C. So wirkt es als guter Energielieferant, ist revitalisierend und entzündungshemmend sowie verdauungsfördernd. 





MANDELN sind gute Eiweiss-Lieferanten, sind ballaststoffreich und haben einen günstigen Fettgehalt, der den Stoffwechsel nicht belastet, sondern unterstützt. Auch wirken sie prebiotisch und sind so nützlich fürs Immunsystem.

Sie sind reich an Vitamin E, Beta-Carotin und an einigen B-Vitaminen.

Mandeln sollen laut einer Studie die Symptome des sog. Metabolischen Syndroms lindern können. Unter diesem Begriff werden mehrere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes zusammengefasst wie Übergewicht, hoher Blutdruck, schlechte Fettwerte und hoher Blutzucker. Man spricht auch vom ‚Wohlstandssyndrom’.

An Mineralstoffen und Spurenelementen sind zu finden Calcium und Kupfer, Eisen und Zink, Selen und Fluor.

Jedoch sind Mandeln schwer verdaulich und sollten gut gekaut werden.

Und wer empfindlich auf den natürlichen Konservierungsstoff Salicylsäure reagiert, sollte lieber eine andere Nusssorte wählen.

Hier findest Du genauere Nährwertangaben von Mandeln je 100 g.

 

MANDELMILCH ist kalorienarm und enthält keine Milch, sondern entsteht dadurch, dass man fein gemahlene, geschälte Mandeln mit Wasser mischt und mit anderen Zutaten wie Salz und evtl. Süssungsmitteln, Vitaminen und Mineralstoffen mischt.

Für Vegetarier und Veganer ist Mandelmilch ein leckerer Milchersatz, wobei je nach Anbieter die Nährstoffe variieren können.

Auf jeden Fall hat diese Milch wenig Calcium und viel weniger Eiweiss als Kuhmilch, es sei denn, sie werden zugesetzt. Hier sollte man auf die Zutatenliste achten.

Mandelmilch lässt sich übrigens auch selbst herstellen. Im Internet gibt’s zur DIY-Milch zahlreiche Anleitungen.





WALNÜSSE sind eine gute, knackige Quelle für das Vitamin E und Linolsäure, einer mehrfach ungesättigten Fettsäure. Auch Linolensäure ist enthalten, und die in diesen Säuren verbundenen Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren stehen in einem optimalen Verhältnis, was gut ist für die Herzgesundheit. Sie sollen den Blutdruck und den Cholesterinspiegel senken können. Letzteres verdeutlichte 2009 eine Analyse der Harvard Universität.

Ebenfalls haben sie eine entzündungshemmende Wirkung, was gut ist für gesunde Arterien. Auch vor Diabetes und Schlaganfall sollen sie schützen.

Eine Studie der University of Texas zeigte zudem eine krebshemmende Wirkung, insbesondere auf Prostatakrebs.

Dass Walnüsse eine positive Wirkung auf Brustkrebs haben, ergab zudem eine andere Studie an der Marshall University in West Virginia, USA. Hier auf YouTube erläutert die Autorin die Studienergebnisse.

Des Weiteren sind Walnüsse ein guter Eiweiss-Lieferant.

Sie bestehen zu über 60 Prozent aus reinem Fett, ist klar, dass sie sehr kalorienreich sind, aber man isst sie ja auch nicht gleich in grossen Mengen.

Sie haben einen sehr hohen Serotonin Gehalt, ein Gewebshormon, das wichtig ist als Neurotransmitter für die Signalübertragung im Zentralnervensystem. Es wirkt zudem auf Blutgefässe und auf den Magen-Darm-Trakt. Auch wirken die Inhaltsstoffe der Walnuss insgesamt prebiotisch auf die Darmflora und sollen so helfen, dem Entstehen von Tumoren im Darm entgegenzuwirken. Dies war Gegenstand einer wissenschaftlichen Studie.

Für das sogenannte Schlafhormon namens Melatonin sind Walnüsse ein guter Lieferant.

Sie haben dazu noch viele Vitalstoffe wie die Vitamine A, B1, B2, B3, B6 und C sowie die Spurenelemente und Mineralstoffe wie Eisen, Kalium und Magnesium. Sie unterstützen z. B. die Konzentrationsfähigkeit und schützen vor Müdigkeit und Nervosität. Zink stärkt das Immunsystem.

Nähere Angaben über die Inhaltstoffe der Walnuss findest Du hier. 

Guten Appetit !

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