CASHEW DIP MIT MESQUITE

CASHEW DIP MIT MESQUITE

ZUTATEN:
 

  • 100 g Cashew-Nüsse
  • 70 ml Wasser
  • 2 Jalapenos
  • 1 Prise Salz
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Bund Petersilie
  • 1 TL Limettensaft
  • 2 TL Mesquite Pulver von mysuperfood.de

 

 

Zeitaufwand:

2 Std Einweichzeit, 10 min fürs Zubereiten

 

Portionen:

Reicht aus für eine kleine Schüssel, 150 ml

 

ZUBEREITUNG:


Die Cashews für mindestens 2 Stunden in Wasser einweichen, sie sollten knapp bedeckt sein.
 




Jalapenos waschen, in Scheiben schneiden, ein paar für die Dekoration beiseite legen. Wer es nicht so gern sehr scharf mag, kann die Kerne und die weisse Innenhaut entfernen, denn genau hier sitzt die die Schärfe.

Knoblauch schälen, ebenfalls in Stücke schneiden.

Petersilie waschen, sehr fein schneiden, vielleicht ein paar Blätter zur Dekoration aufbewahren.

Cashews abgiessen, zusammen mit Jalapenos, Knoblauch, Petersilie und Limettensaft sowie Mesquite Pulver plus ein wenig Salz und Pfeffer in den Mixer geben und bis zur gewünschten Konsistenz pürieren.


 


Wer mehr Zeit zur Verfügung hat, kann die Cashews bis zu 12 Stunden einweichen, pürieren und dann nochmals 12 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Dabei soll die Creme fermentieren und mehr Geschmack entwickeln. Den Tipp habe ich aus dem Buch von Susanna Bingemer, Superfoods

Die Dip-Sauce ist im Kühlschrank bis zu 3-4 Tagen haltbar, kann aber auch eingefroren werden, wenn man einmal zu viel davon produziert hat.

Die Cashew-Dip-Sauce schmeckt superlecker auf Brot oder Crackern oder lässt sich auch mit Gemüse toll kombinieren.

 

Nährstoffe:

CASHEWS enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium, Chlor, Kupfer, Magnesium, Mangan, Natrium, Phosphor, Schwefel und Zink.

Insbesondere Magnesium, das wichtig ist für den Stoffwechsel. An über 300 Enzymen ist Magnesium aktivierend beteiligt und sorgt so für die Regulierung von Nerven- und Muskelfunktionen, für die Energieversorgung in den Zellen und für die körperliche Widerstandskraft.

Punkten tun Cashews zudem mit ihrem hohen Gehalt am Spurenelement Kupfer, das notwendig ist für den Energielevel, die Blutbildung, den Schutz des Immunsystems und für eine antioxidative Wirkung im Körper.

Eisen ist in Cashewnüssen ebenfalls enthalten, unerlässlich für die Blutbildung.

Besonders hoch ist der Anteil an der essenziellen Aminosäure Tryptophan, die bei der Bildung des Neurotransmitters bzw. des 'Glücksbotenstoffes' Serotonin eine bedeutende Rolle spielt.

Ihr Fettanteil besteht zu 82 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren, wobei davon mehr als die Hälfte einfach ungesättigte Fettsäuren sind und denen im Olivenöl ähneln. Diese Fettsäuren helfen, den Anteil von Triglyceriden – einer bestimmten chemischen Form von Fetten -  im Blut zu minimieren. Ein zu hoher Anteil an diesen Energielieferanten steht im Verdacht, das Herzinfarktrisiko zu erhöhen und die Bildung von Thrombosen sowie Arteriosklerose zu fördern.

Wie gut Nüsse helfen, überhaupt das Risiko für Herz-/Kreislauf-Krankheiten zu minimieren, zeigen mehrere Forschungsergebnisse citeseerx.ist.psu.edu

Helfen sollen sie zudem bei der Senkung des Cholesterin-Spiegels, sie stabilisieren den Zuckerwert, sollen antikarzinogen wirken bei Magen- und Prostatakrebs.

Und als Nervennahrung bzw. Brainfood sind sie geradezu ideal, um die Konzentrations- und Lernfähigkeit zu erhöhen.

Mit anderen Nüssen verglichen haben sie einen geringeren Fettanteil von 42 Prozent und dazu eine hohen Protein- und Kohlehydratgehalt.

Zu finden sind Vitamine der B-Gruppe, dabei auch Folsäure und die Vitamine A, D und E.

Cashews kann man super ins Müsli streuen, pürieren und wie Butter als Brotaufstrich oder als kernige Zutat in vielen Gerichten verwenden.
 

 

 


JALAPENOS stammen ursprünglich aus Mexiko und können je nach Sorte so richtig scharf sein, und gesund, denn viele Vitamine - darunter reichlich Vitamin C - und Mineralstoffe sind in ihnen enthalten sowie Capsaicin, das für eine nützliche Schärfe sorgt: Es wirkt durchblutungsfördernd und hilft gegen Infektionen und Verdauungsprobleme, und gilt als Stärkungsmittel von Potenz und Libido.

Es regt den Stoffwechsel an und erhöht wegen einer kurzfristigen Erhöhung von Stresshormonen den Kalorienverbrauch. Zugleich mindert es den Appetit und ist somit geradezu ein ‚Fatburner’.

In Arzneien eingesetzt, hilft Capsaicin bei Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Rheuma. Es wirkt zudem antioxidantiv und dabei gilt, je schärfer, desto stärker geht's gegen die freien Radikalen im Körper. Das heißt jedoch nicht, dass man zu viel auf einmal scharf essen sollte, denn das kann wiederum gesundheitsschädigend wirken, wie z.B. zu einem hohen Blutdruck führen.

Gute Laune macht’s auch, denn beim Verzehr von scharfen Lebensmitteln werden vermehrt Endorphine ausgeschüttet, sogenannte Glückshormone.

Weiter soll Capsaicin helfen bei der Regulierung des Blutzuckers und Cholesterinspiegels sowie unterstützend wirken bei der Leberfunktion.

Auch Vitamin A, E und Flavonoide sind in Jalapenos zu finden, die ebenfalls antioxidativ wirken. Vitamin K ist zudem enthalten, wichtig für den Kalziumeinbau in den Knochen und für die Blutgerinnung.

Jalapenos lassen sich hervorragend zum Aufpeppen und als Blickfang in Salaten und Saucen einsetzen. Einfach mal ausprobieren.





KNOBLAUCH ist nicht nur mega gesund, sondern auch ein starker Aromaspender. Besonders frischer Knoblauch kann scharf schmecken, was Menschen mit empfindlichen Magen nicht so gut bekommt. Dabei sind gerade dann die gesunden Inhaltsstoffe am gesündesten.

Knoblauch enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, unter anderem Vitamin A, B und C, sowie Kalium und Selen. Wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole oder Sulfide sind auch dabei. Zudem punktet Knoblauch mit einem vergleichsweise hohen Gehalt an Adenosin - einem Baustein, der für den Zellstoffwechsel wichtig ist.

Die zu findende Schwefelverbindung Ajoen spielt eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. Es ist in der Lage, diese zu verhindern und kann sogar beginnende Blutgerinnsel rückgängig machen.

Knoblauch wirkt aufgrund seiner Inhaltsstoffe abwehrstärkend, keimtötend und verbessert die Durchblutung in den Herzkranzgefässen. Es senkt zu hohen Blutdruck, soll den Cholesterinspiegel regulieren und die Gefahr vor Thrombosen mindern können.

Sogenannte Phytonzide wirken zusammen mit der Schwefelverbindung Allicin als natürliche Antibiotika ohne den Körper zu belasten. Der oft unangenehme Geruch nach dem Verzehr von Knoblauch liegt übrigens an schwefelhaltigen Inhaltsstoffen wie z. B. Aliin, das zu Allicin umgewandelt wird. Aber gerade die Sulfide sind es, die so einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben.

Auch auf das Verdauungssystem hat diese tolle Knolle Einfluss: Es reguliert die Darmflora und soll bei Blähungen helfen.

Da Knoblauch insbesondere die Durchblutung anregt und Inhaltsstoffe in sich hat, die Sexualhormonen ähnlich sind, soll sein Verzehr ebenfalls Auswirkungen auf die Libido haben.

Etwas Unangenehmes hat ja leider dann doch der Genuss von Knoblauch: Der Geruch danach, den man dann ausströmt. Helfen soll dagegen Petersilie oder Kaffeebohnen oder Kaffeesatz zu kauen. Wobei Petersilie zu essen die leckerere Variante ist.
 





LIMETTEN sind sozusagen die kleinen Schwestern der Zitrone. Sie sind kleiner, saurer, haben aber doppelt so viel Saft wie eine Zitrone. Das heißt aber nicht, dass sie doppelt so viel Vitamin C haben. Aber immerhin noch genug, um die Hälfte des Tagesbedarfs zu decken.

Wertvoll machen Sie zudem ihre ätherischen Öle, Mineralstoffe wie Calcium, Kalium und Phosphor sowie Spurenelemente, vor allem Eisen und Zink, und die Vitamine A, B1, B2, B6, E und Folsäure, das wichtig ist für die Zellteilung.

In Limetten sind auch Flavonoide und der sekundäre Pflanzenstoff D-Limonen enthalten, ein Hauptbestandteil der ätherischen Öle von Zitrusfrüchten und Gewürzpflanzen. Dieser soll antikarzinogen wirken. Diese Wirkung wurde in mehreren Studien untersucht pubs.acs.org

Übrigens befindet sich der höchste Anteil an D-Limonen in der weissen Haut von Zitrusfrüchten. Man sollte ihn nicht unbedingt entfernen.

Limettensaft hat zudem eine keimtötende und desinfizierende Wirkung, wie bei einer Studie an Malaria erkrankten Kindern festgestellt wurde ncbi.nlm.nih.gov

Auch sollen Zitrussäfte bei der Blut- und Nierenreinigung helfen sowie die Leberfunktion stärken und insgesamt wegen ihrer alkalisierenden Wirkung im Körper nützlich sein.

Weil Limette so würzig schmeckt, wird sie gern in Cocktails, Säften und Salaten verwendet. Was wäre schliesslich ein Caipi ohne Limettensaft?

 

MESQUITE ist ein leicht würzig und nach Karamell schmeckendes Süssungsmittel mit wertvollen Ballaststoffen und Proteinen. Das Pulver ist reich an Calcium und Kalium, Magnesium, Eisen und Zink. Gut für Diabetiker ist übrigens der niedrige glykämische Index.

 

PETERSILIE ist viel zu schade dafür, nur als Dekorationsbeilage auf die Teller zu kommen. Es gilt fast als Wunderkraut gegen viele Beschwerden und soll dank seiner reichhaltigen Inhaltsstoffe Gifte aus dem Körper schwemmen können und entzündungshemmend wirken. Petersilie hilft dem Immunsystem und soll Krebs sowie Herz- und Kreislauferkrankungen vorbeugen und den Blutzuckerspiegel senken können.

Was findet man nun in diesem Mega-Kraut?

Z.B. Flavonoide, die antioxidativ ebenso wie Vitamin C wirken. Das Küchenkraut ist ein natürliches Mittel gegen Ödeme, wirkt harntreibend und kann sogar äußerlich angewendet werden bei Hautausschlägen und Insektenstichen.

Das Chlorophyll, welches für das satte Grün sorgt, wirkt blutreinigend und unterstützt die Leber- und Nierenfunktion.

Ätherische Öle wie z.B. Eugenol helfen in der Zahnmedizin als antiseptisches Mittel und dieses hat zudem eine leicht anästhesierende Wirkung.

Die Mineralien Calcium und Kalium, Phosphor und Mangan, Eisen und Magnesium sind in Petersilie enthalten.

Reich ist sie an Vitamin K, gut für die Gesunderhaltung der Knochen und notwendig für die Blutgerinnung, sowie an den wichtigsten B-Vitaminen, insbesondere Folat bzw. Folsäure, das wichtig ist für die Zellteilung und somit wichtig für Schwangerschaften. D.h. um embryonale Fehlbildungen des zentralen Nervensystems zu vermeiden, ist für Schwangere eine ausreichende Zufuhr dieses B-Vitamins immens wichtig.

Eine gut funktionierende Herzfunktion ist ebenso abhängig von Folsäure, denn sie hilft u.a., Homocystein so umzuwandeln, dass sie Blutgefäße nicht beschädigt. So kann das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls vermindert werden. Homocystein ist eine Aminosäure, die sozusagen ein Zwischenprodukt des Stoffwechsels ist und als ‚Zellgift’ für mehrere Krankheiten verantwortlich sein soll.
Petersilie lässt sich im Grunde leicht auf dem Balkon oder auf dem Fensterbrett in einem Topf gesät selbst ernten. Tipps dafür gibt's hier. 


Guten Appetit !

 

 

 

 

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