ACAI - alles über die Superfood-Beere

ACAI - alles über die Superfood-Beere

Wenn es eine Superfood-Rangliste geben würde, stünde die Acai-Beere garantiert in den Top 10. Sie stand schon an vorderster Stelle, als die Superfood-Welle vor einigen Jahren über den deutschsprachigen Raum rollte. Mittlerweile ist sie in getrockneter Form und als Pulver vielerorts erhältlich. Wir schauen uns erst einmal an, was die Acai so besonders macht und worauf es zu achten gilt.

Woher stammt die Acai?

Sie ist ebenso unter dem Namen „Palmbeere“ bekannt und besitzt ihren Ursprung in Mittel- und Südamerika. Die gleichnamige Acai-Palme erreicht eine stolze Höhe von bis zu 30 Meter. Für ein optimales Wachstum benötigt die Superfrucht also ein tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit. Deshalb gedeiht sie so gut in den Regenwäldern, bei uns dafür umso weniger.

 

Acai Beere

 

Wie schmeckt die Acai-Beere?

Leider hat es die Natur so eingerichtet, dass der Großteil der Beere aus ihrem Kern besteht. Nur etwa ein Fünftel des Volumens nimmt das Fruchtfleisch ein. Was die Acai-Beere so wertvoll und zugleich etwas teuer macht. Was ihren Geschmack anbelangt, wird dieser von nussig bis erdig beschrieben. Wer sie frisch zu kaufen bekommt, wird auf der Zunge eine ölige Konsistenz mit cremiger Struktur wahrnehmen.

 

Welche Inhaltsstoffe machen die Acai so besonders?

Sie stand schon mehrfach im Fokus der Forschung. Kaum ein anderes Superfood ist so gut analysiert. Ihr regelmäßiger Verzehr kann die Gesundheit fördern. Heute wissen wir, dass die Acai-Beere etwa zur Hälfte aus Fettsäuren besteht (Quelle: www.supernahrung.com).

Wobei es sich um überwiegend ungesättigte Fettsäuren handelt, welche wichtig für ein funktionierendes Herz-Kreislauf-System sind.

Darüber hinaus sind die enthaltenen Mengen an Vitamin A und E nennenswert. Dazu gesellen sich Mineralstoffe wie Calcium und das Spurenelement Eisen. Idealerweise liefert die Beere zugleich einige Ballaststoffe mit, die die Verdauung optimieren und somit die Absorption von Vitalstoffen verbessern.

 

Gibt es irgendwelche Nebenwirkungen der Acai-Beere?

Wie mit fast allem, können wir auch von der Acai-Beere zu viel konsumieren. Das ist aber gar nicht so einfach, da es wirklich große Mengen braucht. Doch sind nicht alle Menschen gleich und Unverträglichkeiten sind nicht gänzlich auszuschließen. Nebenwirkungen sind eventuell im Zusammenhang mit einer Medikamenten-Einnahme möglich. Empfohlene Verzehrmengen gilt es nicht zu überschreiten. Im Zweifelsfall lieber beim Arzt nachfragen.

 

Wie erfolgt die Einnahme der Acai?

Wer das Glück hat, die Superfrucht auf einem großen Markt kaufen zu können, sollte sie frisch probieren. Aufgrund ihrer Herkunft, legt die Acai-Beere einen weiten Weg zurück. Daher ist es für die Produzenten einfacher, wenn sie gleich nach der Ernte getrocknet und entkernt wird. Somit verliert sie den Großteil ihres Gewichts und Volumens.

Bei uns in den Regalen finden wir Acai deshalb meistens als getrocknete Frucht oder in Pulverform sowie mittlerweile auch gefroren als Püree. Sie versteht sich als Nahrungsergänzung, welche zumeist mit Lebensmitteln gemischt wird. Beispielsweise in einem leckeren Smoothie oder einfach in Wasser oder pflanzlicher Milch eingerührt. Ebenso ist die Zugabe an Cornflakes oder ins Müsli denkbar.

 

Wie wirkt sich die Acai-Beere auf den Körper aus?

Zunächst ist es schwierig, konkrete gesundheitsbezogene Aussagen zu treffen. Die Studienlage dazu ist relativ dicht. Jedoch reguliert die europäische Health-Claims-Verordnung, welche Versprechen Händler geben dürfen und worauf es zu verzichten gilt. Daher sind auch wir angehalten, die möglichen Wirkungsweisen lediglich aufzuzählen. Denn wie so oft, mischen sich die Informationen im Internet aus diversen Quellen. Weshalb wir darauf hinweisen, sich bei Interesse in die neuesten Erkenntnisse aus Studien einzulesen.

Zu einigen der potentiellen Vorteile der Acai zählen:

  • Am interessantesten sind bei der Beere die vielen ungesättigten Fettsäuren. Sie können einen positiven Einfluss auf das sogenannte schlechte LDL-Cholesterin im Blut nehmen. Ein großer Pluspunkt für unser Herz-Kreislauf-System.
  • Darüber hinaus fanden Wissenschaftler in der Acai eine Reihe von Antioxidantien. Diese bekämpfen freie Radikale und stärken damit unser Immunsystem. Bei freien Radikalen handelt es sich um aggressive Sauerstoffmoleküle, welche unserem Körper schaden können.
  • Studien verweisen auf einen möglichen Zusammenhang für ein niedrigeres Krebsrisiko. Sofern die Acai-Beere regelmäßig konsumiert wird. Verantwortlich dafür sollen Anthocyane sein. Bisherige Ergebnisse deuten auf diesen Effekt bei Leukämie, Dickdarmkrebs sowie Blasenkrebs hin.
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Welche Verzehrempfehlung besteht bei Acai?

Da wir die Acai-Beere als Pulver, Kapseln, Saft und ebenso frisch konsumieren können, variieren die Verzehrempfehlungen. Auf der jeweiligen Verpackung sollte sich dazu eine konkrete Angabe befinden. Die rohe Frucht selbst ist schwerer zu überdosieren als ihr Pulver. Letzteres stellt oftmals ein Extrakt mit hoher Konzentration der gewünschten Wirkstoffe dar.

Deshalb differenzieren sich die Empfehlungen so stark. Bei Pulvern werden sie auf wenige Gramm pro Tag begrenzt. Die Kapseln sind bereits vordosiert und mit einer Verzehrempfehlung versehen. Am wahrscheinlichsten ist es, zu viel Acai-Saft zu trinken. Vorausgesetzt, es handelt sich um ein Konzentrat ohne zugesetztes Wasser. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte unbedingt mit sehr kleinen Mengen beginnen und sich langsam steigern, solange es zu keinen Unverträglichkeiten kommt.

 

Text von supernahrung.com

Fotos: Shutterstock, mySuperfood

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