APFELTARTE mit LUCUMA

  • Geschrieben am
  • Durch Maria Meiners
  • Geposted in Dessert, Lucuma
  • 0
APFELTARTE mit LUCUMA

Eine lauwarme Apfeltarte, mit hauchdünn gehobelten Äpfeln und einem feinen Mürbeteig ist immer ein Highlight im Spätsommer und beginnenden Herbst. Und gesüsst mit LUCUMA muss es nicht immer Zucker sein.

ZUTATEN:

  • 125 g kalte Butter oder Margarine
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 50 g LUCUMA Pulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Weissmehl
  • geriebene Schale von ½ Zitrone
  • 1 – 2 EL kaltes Wasser oder Calvados
  • 4 bis 5 Äpfel
  • 200 g Schlagsahne oder vegane Alternative, beispielsweise Seidentofu
  • 2 Eier oder vegane Alternative
  • 1 TL Vanillemark oder Vanillin

 

Zeitaufwand:

Ca. 70 Minuten

 

Portionen:

Reicht aus für eine Tarte- oder Kuchenform ø 28cm

 

Teig gerührt

 

ZUBEREITUNG:

  1. Die Butter oder die Margarine mit der Hälfte vom Zucker, 1 Prise Salz, dem Mehl, der abgeriebenen Zitronenschale sowie Wasser oder Calvados zu einem Teig verkneten. In eine Frischhaltefolie wickeln und circa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  2. Die Äpfel schälen, entkernen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden.
  3. Die Sahne oder Seidentofu mit dem restlichen Zucker, dem Lucuma-Pulver, den Eiern und der Vanille verrühren.
  4. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, dünn ausrollen ( geht am besten, wenn die Frischhaltefolie über den Teig gelegt wird und diesen dann mit dem Nudelholz ausrollen). Die Tarte- oder Kuchenform fetten oder mit Backpapier belegen, den Teig hineinlegen und am Rand hochziehen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  5. Auf der 2. Schiene von unten 5 Minuten vorbacken, dann herausnehmen und abkühlen lassen.
  6. Den Teig kreisförmig mit den Apfelscheiben belegen. Sahne- oder Seidentofuguss darüber geben und die Form für weitere 30 bis 40 Minuten in den Ofen legen.
  7. Die Tarte herausnehmen, wenn der Teig knusprig ist und die Äpfel gut gebräunt sind.

 

Teig in Folie

 

Nährstoffe:

Apfel im Gras

 

Ein APFEL ist fast ein Alleskönner, jedenfalls kommt der Spruch „an apple a day keeps the doctor away“ nicht von ungefähr. Beispielsweise kann ein Apfel je nach Sorte bis zu 60 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C decken.

Weitere Vitamine wie z.B. B1, B2, B6 und E, Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Natrium sowie Eisen runden sein Nährwertprofil ab.

Äpfel sollen cholesterinsenkend wirken (Studie der Florida State University), sind kalorienarm und aufgrund ihrer Ballaststoffe gut sättigend.

Ihr Pektin-Gehalt sorgt dafür, dass Schadstoffe oder Bakterien gut abtransportiert werden, und ihr Trauben- und Fruchtzucker bringen schnell Energie.

Vermutet wird, dass sekundäre Pflanzenstoffe wie Catechine gegen Bronchial- und Lungenkrankheiten helfen.

Dazu sind  Flavonoide und Carotinoide enthalten, die antioxidant wirken.

Übrigens befinden sich die meisten Nährstoffe in der Schale und in den Kernen. Wer mag, sollte also einen Apfel restlos aufessen.

Hier findest Du mehr Angaben über die Nährwerte in Äpfeln.

 

Butter

 

BUTTER besteht aus Milchfett und aus bis zu 16 Prozent Wasser. Zu Zweidrittel sind hier gesättigte Fettsäuren enthalten, der Anteil an ungesättigten Fettsäuren ist geringer, der an mehrfach ungesättigten am geringsten.

Auch der Cholesterin-Gehalt ist höher als beispielsweise in Fleisch oder Käse, auf 100 g Butter kommen 240 mg Cholesterin. Wer darauf achten muss, sollte lieber zu Pflanzenfetten greifen.

Zu finden sind immerhin die Vitamine A und D.

Butter ist ein absolut natürliches Produkt und hat einen unverwechselbaren Geschmack, deswegen wird es gern auch zum Backen genommen. Man kann aber problemlos zu anderen Fetten greifen.

Das sind die Nährwerte in 100 g Butter.

 

Ei

 

Im EIGELB sind die meisten Nährstoffe eines Eis zu finden wie beispielsweise die Vitamine der B-Gruppe, D und K sowie Mineralstoffe wie Calcium und Kalium, Magnesium und Phosphor und Spurenelemente wie Eisen und Jod, Kupfer und Zink.

Im Ei ist zudem Lecithin enthalten, das nicht nur die Leber und Dickdarmschleimhaut schützt, sondern auch wichtig ist für das Gedächtnis und die Konzentration. Es stärkt die Nerven und hilft so bei Stress.

Hingegen ist es gefässschädigend, regelmäßig Eigelb zu essen. Eine in 2012 veröffentlichte Studie kanadischer Forscher fand heraus, dass Eigelb ebenso wie Rauchen den Prozess der Artherosklerose beschleunigen kann.

Hier findest du genaue Angaben über die Nährwerte in frischem Eigelb.

Wer aus gesundheitlichen oder ethischen Gründen auf Eier verzichten will oder muss, kann unter einer Menge an Alternativen auswählen. Ob Eiersatzpulver aus dem Bioladen, Seidentofu oder Chiasamen, um ein Eigelb zu ersetzen gibt es so einige Produkte, die eine gute Wahl sind.

 

Lucuma

 

LUCUMA ist eine leckere und zugleich gesunde Zuckeralternative – und das auch noch kalorienarm, mit niedrigem glykämischen Index. Gut für Diabetiker, da der Blutzuckerspiegel nach dem Genuss von Lucuma nur langsam ansteigt.

Je nach Süssungsbedarf lässt sich der Zuckeranteil laut Rezept halbieren und mit Lucuma ersetzen.

Die Frucht ist reich an Proteinen, Ballaststoffen, Calcium und Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor und Zink, Beta-Carotin, Vitamin B1, B2, B3 und Vitamin C.

So wirkt es als guter Energielieferant, ist revitalisierend und entzündungshemmend sowie verdauungsfördernd.

 

 MARGARINE ist eine Emulsion aus vor allem pflanzlichen Ölen, Fetten und Trinkwasser. Meist wird es dazu gefärbt und Vitamine wie A und D werden zugesetzt.

Aufgrund der Herstellung für die Streichfähigkeit (Pflanzenfette werden gehärtet) sind Transfette in Margarine enthalten, die gesundheitlich nicht gerade optimal sind. Dies sollte man bedenken.

Hier sind die Nährwerte von 100 g Margarine.

 

ROHZUCKER oder auch brauner Zucker ist sozusagen das halb fertige Produkt der Zuckerrübe oder -rohrs. Hier ist der Sirup noch nicht ganz aus den Kristallen entfernt und schenkt diesem Zucker einen karamellartigen Geschmack.

Dazu sind noch einige B-Vitamine wie B1, B2 und B3 sowie Mineralstoffe wie  Calcium, Chlorid, Kalium und Magnesium enthalten. An Spurenelementen zu finden sind  Mangan und Zink, in geringerer Konzentration Fluor und Kupfer.

Zuviel Zucker ist für den Körper jedoch nicht gerade gesundheitsfördernd und sollte laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) nicht mehr als 10 % der täglichen Energieaufnahme ausmachen www.dge.de.

Hier findest Du genaue Angaben über die Inhaltsstoffe in Rohzucker.

 

SAHNE ist die fetthaltige Phase der Milch und enthält zahlreiche Vitamine wie A und D, die B-Vitamine sowie C, E und K.

Bei den Mineralstoffen finden sich Calcium und Chlor, Kalium und Magnesium, Natrium und Schwefel.

Und von den Spurenelementen sind Eisen, Fluor, Jod, Kupfer, Mangan und Zink enthalten.

Sahne ist trotz seines Fettgehalts dank seiner Struktur gut verdaulich.

Jedoch besteht er zu 2/3 aus gesättigten Fettsäuren und enthält Cholesterin. Man sollte also nicht zu viel davon täglich verzehren, wenn man sich ausgewogen ernähren will.

Hier findest Du genaue Angaben über die Nährwerte von Sahne mit 30 % Fettanteil pro 100 g.

 

SEIDENTOFU hat eine cremige, leicht quarkartige Konsistenz und eignet sich super für Desserts. Es enthält mehr Wasser als Tofu und ist dementsprechend weich.

Es hat einen sehr hohen Eiweiß-Gehalt und alle essenziellen Aminosäuren. Tofu soll das schädlich LDL-Cholesterin senken können, was gut ist fürs Herz-Kreislaufsystem.

Zudem ist Tofu frei von Laktose-, Gluten- und Cholesterin und ist sehr kalorienarm.

Relativ viel Eisen ist enthalten sowie eine Menge an Vitaminen wie Vitamin B3 und E und Mineralstoffe, darunter viel Kalium.

Hier findest Du genau Angaben über diese Nährwerte.

 

Vanillezucker

 

VANILLEZUCKER ist und schmeckt natürlicher, wenn es selbstgemacht ist aus zerkleinerten Vanilleschoten gemischt mit Zucker oder Zuckeralternativen.

Das Gewürz stammt aus den fermentierten Kapselfrüchten verschiedener Arten der Orchideen-Gattung Vanilla.

Um das leckere Aroma in den Zucker zu bringen, reicht es aus, eine Vanillestange zusammen mit Zucker in einem luftdicht verschlossenen Glas aufzubewahren und ab und an durchzuschütteln.

Vanillin ist hingegen die biochemisch hergestellte Variante und günstiger als Vanillinzucker zu erhalten.

In einer Vanilleschote finden sich folgende Vitamine: Beta Carotin, B1, B2 und B3.

Viele Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium, Chlorid und Magnesium, Kalium, Natrium und Phosphor plus Schwefel sind drin; Eisen, Fluor, Jod, Kupfer und Mangan sowie Zink ebenfalls.

Hier findest Du nähere Angaben über die Nährwerte in 100 g einer Vanilleschote.

 

Vollkornweizenmehl

 

WEISSMEHL stammt aus dem innersten und hellsten Teil eines Getreidekorns, genannt Mehlkörper. Dieser besteht vor allem aus Stärke und zu 10 Prozent aus Eiweiss, bezeichnet als Kleber. Dank diesem ist Weissmehl gut geeignet zum Backen von feinem Gebäck und Kuchen.

Die Typenbezeichnung sagt übrigens aus, wieviel Mineralstoffe noch enthalten sind im gemahlenem Mehl. Beispielsweise hat Weissmehl Typ 405 auf 100 g Mehl nur 405 g Mineralstoffe. Mehl, das zum Brotbacken genommen wird, hat meist 1050 g, also Typ 1050.

Wer mehr Nährstoffe in seinen Backwaren haben möchte, kann zu DINKELMEHL greifen. Hier ist der Anteil an Vitalstoffen wie beispielsweise die Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und E sowie Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor höher.

Im Dinkel finden sich auch die Spurenelemente Kupfer, Mangan, Silizium und Zink.

Zudem enthält Dinkelmehl alle acht essenziellen Aminosäuren, was wichtig ist für die Eiweiss-Synthese. Und - Dinkel ist glutenarm.

Hier findest Du genauere Angaben über die Nährwerte in 100 g Weissmehl Typ 405.

Und hier die Nährwerte in 100 g Dinkelmehl Typ 630.

 

Zitrone

 

ZITRONENSCHALE - gerade hier verbirgt sich der höchste Anteil an Vitalstoffen einer Zitrone mit immunstärkenden und verdauungsfördernden Eigenschaften.

Zu finden sind hier ätherische Öle, Flavonoide, Vitamin C, Calcium, Kalium und Magnesium, Zitronen-, Apfel- und Ameisensäure sowie Hesperidin und Pektin.

Zudem sollte man nur unbehandelte Bio-Zitronen nehmen, die also nicht gewachst und frei sind von Konservierungsmitteln.

Wer mehr über die Inhaltsstoffe und Anwendungsmöglichkeiten von Zitronenschalen erfahren will, kann sich auf YouTube einen kurzen Beitrag ansehen.

 

Guten Appetit !

 

Kommentare

Sei der erste der einen Kommentar schreibt....

Schreibe einen Kommentar
* Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie dem Gebrauch von Cookies zur Verbesserung dieser Seite zu. Diese Nachricht Ausblenden Für weitere Informationen beachten Sie bitte unsere Datenschutzerklärung. »
Sie kommen aus der Schweiz? Hier zum Schweizer Shop wechseln!